Fort Nelson, Koloniale Befestigungsanlage in Portsmouth, Virginia.
Fort Nelson war eine Befestigung in Portsmouth an der Elizabeth River, konzipiert um militärische Kontrolle über die Wasserstraße und die umliegenden Städte auszuüben. Die Anlage nutzte Holz und verdichtete Erde als Baumaterialien und konnte etwa 150 Soldaten stationieren.
Virginia-Behörden errichteten die Befestigung 1776 zu Beginn des Unabhängigkeitskrieges, um die lokalen Gewässer vor britischen Angriffen zu schützen. Im Bürgerkrieg wurde der Ort kurzzeitig erneuert, dann aber aufgegeben und letztendlich zerstört.
Der Name geht auf Thomas Nelson Jr. zurück, einen bedeutenden Anführer im Unabhängigkeitskrieg, was die Bedeutung des Ortes für die lokale Bevölkerung widerspiegelt. Besucher können heute noch verstehen, wie dieser Name die Verbindung zur Gründungsgeschichte der Vereinigten Staaten bewahrt.
Der Ort befindet sich auf Hospital Point und wurde später von einer Marineklinik überlagert, was den Zugang heute einschränkt. Besucher sollten beachten, dass nur wenige sichtbare Reste der ursprünglichen Befestigung erhalten sind.
Das Fort wurde in einem kurzen Zeitfenster von Konföderierten-Truppen neu errichtet, bevor es aufgegeben wurde. Diese Episode zeigt, wie unterschiedliche Kriegsphasen denselben Ort prägten und letztendlich zu seinem Verschwinden führten.
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