Icabod Bradley House, Colonial-Federal Wohnhaus in Southington, Vereinigte Staaten.
Das Ichabod-Bradley-Haus ist eine zweistöckige Holzresidenz in Southington, die Merkmale des späten Kolonial- und frühen Bundesstils kombiniert. Das Gebäude besitzt fünf Buchten an der Vorderseite, ein Satteldach, einen zentralen Ziegelschornstein, und die Fenster im oberen Geschoss reichen bis zur Dachkante.
Der Bauer Ichabod Bradley erbaute dieses Haus 1813 und schuf damit ein Beispiel für den architektonischen Übergang zwischen zwei Epochen. Das Gebäude dokumentiert, wie sich die Baustile in der jungen amerikanischen Republik schnell entwickelten und sich in privaten Wohnhäusern widerspiegelten.
Das Haus zeigt, wie Familien in Neuengland ihre Wohnräume gestalteten und wie sich der Geschmack in der Architektur wandelte. Die Mischung aus älteren kolonialen Grundrissen und neueren föderalen Verzierungen spiegelt wider, wie Menschen ihre Häuser nach neuen Moden umgestalteten, während sie die bewährten Pläne behielten.
Das Haus befindet sich auf einem größeren Grundstück, auf dem sich neben dem Wohnhaus auch ein Schuppen und eine Garage aus dem 20. Jahrhundert befinden. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um das gesamte Anwesen zu erkunden, da Nebengebäude oft Einblicke in das tägliche Leben früherer Zeiten bieten.
Die Eingangstür ist mit schmalen kannellierten Pilastern und einem halbkreisförmigen Fanlight-Oberlicht ausgestattet, Details die typisch für föderale Häuser sind. Diese sorgfältig gestalteten Elemente zeigen, wie selbst Bauern im frühen 19. Jahrhundert versucht waren, ihre Häuser mit damals modernen architektonischen Elementen zu verzieren.
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