Lindbergh Beacon, Luftfahrtleuchtfeuer im Rathaus, Los Angeles, Vereinigte Staaten
Der Lindbergh-Leuchtturm ist eine Rotationslichtanlage auf dem Dach des Los Angeles City Hall, die Lichtstrahlen über den Nachthimmel der Stadt projiziert. Das System besteht aus einer restaurierten Lampe mit hoher Leuchtkraft, die speziell dafür entworfen wurde, von großer Entfernung aus sichtbar zu sein.
Das Licht wurde 1928 von Präsident Calvin Coolidge durch ein Telegrafensignal vom Weißen Haus aus in Betrieb genommen, während der Einweihungszeremonie des City Hall stattfand. Es markierte den Beginn einer neuen Ära der Luftfahrtförderung in der Stadt.
Das Licht wurde nach Charles Lindbergh benannt, dem Piloten, der 1927 den Atlantik überquerte und die Luftfahrt weltweit in den Blick der Öffentlichkeit rückte. Die Stadt zeigte damit ihre Verbundenheit mit dieser neuen Technologie und ihrem Pioniergeist.
Das Licht kann von vielen Stellen in der Stadt aus beobachtet werden, besonders in klaren Nächten, wenn es aktiviert ist. Die beste Zeit zum Beobachten ist gewöhnlich in den Wintermonaten oder bei besonderen städtischen Veranstaltungen.
In seiner Originalversion konnte das Licht bei voller Leuchtkraft einen Bereich von etwa 190 Kilometern Durchmesser beleuchten und war damit eines der stärksten Signallichter seiner Zeit. Heute wird das Gerät sparsamer betrieben und sendet stattdessen rote Signale aus, um die moderne Luftfahrt zu unterstützen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.