Fort Sumner, Militärfort in Bosque Redondo, New Mexico, USA
Fort Sumner ist ein Militärposten in der Nähe des Pecos River in New Mexico, der 1862 gegründet wurde. Die Anlage umfasst verschiedene erhaltene Militärgebäude und historische Strukturen aus dieser Zeit.
Der Kongress autorisierte die Errichtung des Forts als Reaktion auf Konflikte mit Apache-, Kiowa- und Comanche-Stämmen und benannte es nach General Edwin Vose Sumner. Nach seiner Schließung 1869 wurde die Anlage als Ranchgelände weitergenutzt.
Der Ort war ein Internierungszentrum, in dem etwa 8.500 Navajo und 500 Mescalero Apache unter schwierigen Bedingungen mit unzureichenden Ressourcen lebten. Diese Zeit prägte die Geschichte der Navajo und Apache nachhaltig.
Die Überreste sind zugänglich und erfordern angenehme Wanderungen durch die Landschaft des Bosque Redondo. Am besten bringt man bequeme Schuhe und Wasser mit, besonders bei warmem Wetter.
Der Friedhof des Forts beherbergt die Gräber von Billy the Kid und seinen Gefährten aus der Zeit des Wilden Westens. Diese Begräbnisstätte zieht Besucher an, die sich für diese Periode der amerikanischen Geschichte interessieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.