Glebe House, Koloniales Georgianas Haus in Woodbury, Connecticut
Glebe House ist ein Holzgebäude in Woodbury mit einem modifizierten Saltbox-Design und Giebeldächern, das eine Fassade mit fünf Fensterachsen aufweist. Der Ursprung des Hauses reicht in die 1740er Jahre zurück und zeigt typische Merkmale des georgianischen Kolonialstils.
Das Haus wurde als Pfarrwohnstätte für die anglikanische Kirche errichtet und erlangte historische Bedeutung als Treffpunkt kirchlicher Würdenträger. Ein entscheidendes Treffen im Jahr 1783 führte zur Wahl des ersten Bischofs und markierte einen wichtigen Moment in der amerikanischen Kirchengeschichte.
Das Haus war lange Zeit Wohnstätte von Pfarrern und prägt bis heute das Verständnis von kolonialer Lebensweise in dieser Region. Die Räume vermitteln einen Eindruck davon, wie geistliche Würdenträger damals alltäglich wohnten und arbeiteten.
Das Gelände ist von Mai bis Oktober an mehreren Tagen pro Woche für Besucher geöffnet, wobei Führungen durch das Haus angeboten werden. Es empfiehlt sich, auf ebenen Wegen zu rechnen und bequeme Schuhe zu tragen, da es auch Außenbereiche zu erkunden gibt.
Das Grundstück beherbergt einen Garten, der von einer englischen Gartenbaumeisterin entworfen wurde und zu den seltenen erhaltenen Beispielen ihrer Arbeit in Nordamerika zählt. Dieser Garten aus dem frühen 20. Jahrhundert bietet Besuchern einen Eindruck von einem ganz anderen Designstil als das koloniale Haus selbst.
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