The National Memorial for Peace and Justice, Bürgerrechtsdenkmal in Montgomery, Vereinigte Staaten
Das National Memorial to Peace and Justice ist ein Gedenkort in Montgomery, der sich mit der Geschichte rassistischer Gewalt in den Vereinigten Staaten auseinandersetzt. Die Anlage erstreckt sich über ein abschüssiges Gelände mit 800 Stahlsäulen, auf denen die Namen der Bezirke eingraviert sind, in denen Lynchmorde dokumentiert wurden.
Die Gedenkstätte wurde 2018 eröffnet, um an die systematische Gewalt gegen Schwarze Amerikaner vom Ende des Bürgerkriegs bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu erinnern. Jede Säule trägt Namen von Opfern aus einem bestimmten Bezirk und dokumentiert damit die geografische Verbreitung dieser Verbrechen.
Der Name des Ortes spiegelt die Absicht wider, an Tausende von Opfern rassistischer Gewalt zu erinnern und ihre Geschichten sichtbar zu machen. Besucher gehen zwischen den hängenden Säulen hindurch und erleben dabei, wie der Boden abfällt und die Monumente über ihren Köpfen schweben.
Der Eingang befindet sich in der Caroline Street und die Anlage ist von Mittwoch bis Sonntag zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände abschüssig ist und einige Wege über unebenen Boden führen.
Jede Säule existiert in doppelter Ausführung, sodass Gemeinden ihre Kopie abholen und in ihrer Heimatregion aufstellen können. Bisher haben nur wenige Bezirke dieses Angebot angenommen, was die anhaltende Schwierigkeit zeigt, sich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen.
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