Rocky Neck, Künstlerkolonie und historischer Bezirk in Gloucester, Vereinigte Staaten.
Rocky Neck ist ein künstlerisches Viertel in Gloucester, das sich in den Hafen hinein erstreckt und Galerien, Ateliers sowie historische Gebäude beherbergt. Die Gegend ist geprägt von engen Gassen, Fischerhütten und Lagerhäusern, die direkt am Wasser stehen und den maritimen Charakter des Ortes widerspiegeln.
Das Viertel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zum künstlerischen Zentrum, als es Maler wie Winslow Homer anzog, die die Küste und das Fischerleben als Motive nutzten. Diese frühe künstlerische Tradition verwurzelte sich so tief, dass die Gegend ihre Bedeutung als Künstlergemeinde bis heute bewahrt hat.
Der Künstlergeist lebt hier durch Ateliers und Galerien, wo man Maler und Bildhauer bei der Arbeit beobachten kann. Die schmalen Gassen und alten Häuser bilden das Rückgrat dieser kreativen Gemeinschaft, die seit Generationen Menschen anzieht, die vom Meer und der Kunst leben möchten.
Man kann das Viertel am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen sehr eng sind und der Platz begrenzt ist. Es gibt mehrere Galerien und Restaurants über das Gebiet verteilt, die Besucher unterbrechen können, und die beste Tageszeit ist am Morgen oder frühen Nachmittag, wenn es weniger voll ist.
Am Ende dieser Halbinsel befindet sich eine der ältesten noch betriebenen Schiffswerften Amerikas, die Gloucester Marine Railways, die seit den 1850er Jahren existiert. Diese Werft wird noch heute genutzt und zeigt, wie traditionelle maritime Handwerke in diesem Künstlergebiet weiterleben.
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