Redman Hirahara Farmstead, Historischer Bauernhof in Watsonville, Vereinigte Staaten
Das Redman Hirahara Farmstead ist ein Komplex im Pajaro Valley südlich von Watsonville, Kalifornien, bestehend aus einem Queen-Anne-Haus von 1897 und einer vernakulären Scheune von etwa 1900. Das Haus hat einen runden Eckturm mit Turmhelm, Giebel mit geschnitzten Paneelen, Palladian-Fenster und Zahnschnitt, innen Holzverkleidungen aus östlicher Eiche und Vogelaugenahorn. Die Scheune ist anderthalbgeschossig mit einem angebauten Schuppen.
Der Architekt W. H. Weeks entwarf das Queen-Anne-Haus 1897 für James Redman, der 1921 starb. 1937 kaufte es der eingebürgerte J. Katsumi Tao für 69.575 Dollar, weil Mitoshi Hirahara als „Ausländer“ vom Erwerb ausgeschlossen war; Tao verkaufte es 1940 für 10 Dollar an Mitoshis 16-jährigen Sohn Fumio. Die Hiraharas wurden 1942 interniert und kehrten am 4. Juni 1945 zurück.
Das Anwesen bot nach dem Zweiten Weltkrieg japanischen Familien, die aus Internierungslagern zurückkehrten, Zuflucht und half ihnen, sich wieder in der Gemeinschaft einzugliedern. Der Ort repräsentiert heute ein Kapitel der lokalen Geschichte, das von Solidarität und dem Schutz von Rechten geprägt ist.
Das Anwesen befindet sich entlang der Route 1, was die Anfahrt erleichtert, obwohl es sich auf privatem Ackerland befindet. Besucher sollten beachten, dass ein großer Teil der Fläche noch aktiv bewirtschaftet wird und daher nicht frei zugänglich ist.
Während der Internierung im Zweiten Weltkrieg schützten lokale Bürger wie Anwalt John McCarthy die Eigentumsrechte der Familie Hirahara und erhielten so ihre Verbindung zum Anwesen. Diese Unterstützung aus der Nachbarschaft war ungewöhnlich und half der Familie, nach ihrer Rückkehr wieder Fuß zu fassen.
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