Imam-Ali-Moschee, Religiöses Heiligtum in Najaf Old Town, Irak
Die Imam-Ali-Moschee ist ein Heiligtum und Mausoleum in der Altstadt von Nadschaf im Irak, das durch seine Kuppelstruktur und zwei Minarette gekennzeichnet ist. Die inneren Höfe mit Marmorböden umgeben den zentralen Schrein, der von einer goldverkleideten Fassade eingefasst wird und von Gitterwänden umschlossen ist.
Die erste Überbauung entstand im 8. Jahrhundert über dem Grab und erfuhr später mehrere Zerstörungen durch Kriege und Brände. Der heutige Bau stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und wurde seither durch Renovierungen mit Goldarbeiten und Mosaiken erweitert.
Die Pilger nutzen den oberen Bereich des inneren Hofes zur Meditation und zum gemeinsamen Gebet unter offenen Arkaden. Viele Gläubige berühren dabei die vergoldeten Tore des Schreins aus Respekt vor dem Verstorbenen und verweilen schweigend im Schatten der Säulengänge.
Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und Schuhe vor dem Betreten der Innenbereiche ausziehen. Die Anlage ist tagsüber zugänglich und am besten während der Gebetszeiten zu meiden, wenn besonders viele Menschen anwesend sind.
Im Inneren befindet sich eine Sammlung alter Koranmanuskripte in einem separaten Raum mit klimatisierter Luft zur Erhaltung der Schriften. Einige dieser Exemplare sollen aus dem 9. Jahrhundert stammen und zeigen frühe kalligraphische Stile der islamischen Welt.
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