Geography of Iraq, Geografische Region in Westasien.
Der Irak erstreckt sich über Wüstenebenen im Westen, gewelltes Hügelland zwischen zwei großen Flüssen, Bergland im Norden und fruchtbare Schwemmlandebenen im Süden. Die beiden Ströme durchziehen das Territorium von Nordwest nach Südost und bilden ein gemeinsames Delta am Persischen Golf.
Die Ebenen zwischen den Flüssen brachten vor mehr als fünf Jahrtausenden die ersten städtischen Siedlungen und Schriftsysteme hervor. Später wechselten sich auf diesem Boden persische, arabische und osmanische Herrschaftsformen ab, bis im 20. Jahrhundert moderne Landesgrenzen gezogen wurden.
Im Süden prägt der Reis mit seinen saisonalen Überflutungen die Landwirtschaft, während im Norden Gerste auf Hügeln ohne künstliche Bewässerung wächst. Diese Anbauformen folgen seit Jahrhunderten den örtlichen Regenmustern und prägen noch heute die Ernährung der Region.
Im Westen herrscht trockenes Wüstenklima mit extremer Hitze im Sommer, während der Norden kühler ist und im Winter Schnee auf höheren Lagen liegt. Reisende sollten im Frühjahr oder Herbst kommen, wenn die Temperaturen gemäßigt sind und Straßen in abgelegenen Gebieten besser befahrbar sind.
Im Südosten bilden ausgedehnte Sumpfgebiete temporäre Seen, die bei Flusshochwasser entstehen und spezielle Lebensräume für Wasservögel und Fischarten schaffen. Diese schwimmenden Schilfmatten dienen manchmal als Weideland und verschwinden wieder, wenn das Wasser sinkt.
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