Basra, Hafensiedlung im Gouvernement Al-Basra, Irak
Basra ist eine Hafenstadt im Gouvernement Al-Basra im Südirak, an der Mündung von Tigris und Euphrat in den Persischen Golf gelegen. Die Stadt erstreckt sich entlang des Schatt al-Arab, umgeben von Dattelpalmenhainen und Industrieanlagen.
Ein muslimischer Kalif gründete die Siedlung im 7. Jahrhundert als Militärlager während der frühen islamischen Expansion nach Persien. Später entwickelte sie sich zu einem wichtigen Bildungszentrum für arabische Grammatik und islamische Theologie.
Die örtliche Architektur spiegelt arabische und persische Einflüsse wider, die durch jahrhundertelangen Handel über den Schatt al-Arab entstanden sind. Cafés und Märkte entlang der Wasserstraßen zeigen das tägliche Leben einer Hafenstadt, in der sich Golf-Kulturen begegnen.
Der Flughafen verbindet die Stadt mit Zielen im Nahen Osten und bietet Inlandsflüge nach Bagdad an. Der Hafen liegt südlich des Stadtzentrums und ist hauptsächlich für Frachtverkehr zugänglich.
Lokale Fischer verwenden noch heute traditionelle Holzboote namens Bellam, um Fische und Garnelen in den flachen Kanälen zu fangen. Diese flachen Boote gleiten durch enge Wasserwege, die vor Jahrzehnten tief genug für größere Schiffe waren.
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