Nationalpark Kinabalu, Geschützter Gebirgspark in Sabah, Malaysia
Der Kinabalu Park ist ein geschütztes Berggebiet in Sabah mit einer Fläche von 754 Quadratkilometern und beherbergt den Mount Kinabalu mit einer Höhe von 4.095 Metern, dem höchsten Gipfel zwischen dem Himalaya und Neuguinea. Das Gelände umfasst verschiedene Lebensräume und Ökosysteme auf unterschiedlichen Höhenstufen, von tropischen Wäldern bis zu alpinen Zonen.
Der Park wurde 1964 gegründet, nachdem wissenschaftliche Expeditionen von 1962 bis 1964 unter der Leitung von Professor Corner umfangreiche Daten über die biologische Vielfalt des Berges gesammelt hatten. Diese Forschungsarbeit war entscheidend für die Anerkennung des Gebietes als Schutzzone und führte später zur UNESCO-Auszeichnung.
Der Park ist für die Dusun und andere indigene Gruppen der Region ein heiliger Ort mit tiefem spirituellem Wert. Die lokalen Gemeinden nutzen das Gelände seit Generationen und ihre Traditionen prägen bis heute, wie der Berg und seine Wälder wahrgenommen werden.
Der Park verfügt über ein Besucherzentrum und Unterkunftsmöglichkeiten, die sich in der Nähe des Basislagers auf etwa 1.520 Metern Höhe befinden. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den trockeneren Monaten, wenn die Wanderbedingungen angenehmer und die Sicht vom Gipfel besser ist.
Der Park beherbergt über 4.500 Pflanzen- und Tierarten, von denen viele Verbindungen zu fernen Regionen wie dem Himalaya, China und Australien aufweisen. Diese ungewöhnliche Mischung von Leben entstand durch jahrmillionenlange geografische Prozesse, die das Gebiet mit verschiedenen Klimazonen verband.
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