Perak, Bundesstaat im Nordwesten Malaysias
Perak ist ein Bundesstaat an der Westküste der malaysischen Halbinsel und erstreckt sich über mehr als 21.000 Quadratkilometer zwischen der Straße von Malakka und den Gebirgsketten im Osten. Das Gebiet umfasst flache Küstenebenen mit großen Plantagen, breite Flusstäler und bewaldete Berghänge im Landesinneren.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Region zu einem der wichtigsten Zentren der Zinnförderung weltweit und zog Tausende chinesischer Arbeiter in die Täler mit ihren Mineralvorkommen. Die Kontrolle der Minen führte zu Konflikten zwischen lokalen Herrschern und britischen Kolonialbehörden, die den Verlauf der politischen Geschichte maßgeblich beeinflussten.
Der Name leitet sich vom Wort für Silber ab und bezieht sich auf das hellgraue Zinn aus den Minen des Bundesstaats. Besucherinnen und Besucher können die großen Anlagen zur Verarbeitung des Metalls besichtigen und die Verbindung zwischen Bergbau und Siedlungsgeschichte nachvollziehen.
Die Autobahn Nord-Süd verbindet die wichtigsten Städte und bietet direkte Anfahrt zu historischen Orten wie Ipoh und Kuala Kangsar sowie zu kleineren Ortschaften entlang der Küste. Viele Wege in den Berggebieten erfordern Allradfahrzeuge oder öffentliche Busse, die regelmäßig zwischen den größeren Ansiedlungen verkehren.
Das Staatsgebiet umfasst einen Regenwald mit einem geschätzten Alter von 130 Millionen Jahren, deutlich älter als der Amazonas. Dieser Urwald im Royal Belum State Park beherbergt bedrohte Tierarten wie den Malaienbären und den Sumatra-Tiger, die Besucherinnen und Besucher auf geführten Wanderungen beobachten können.
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