Johor Bahru, Grenzstadt im Süden der Malaiischen Halbinsel
Johor Bahru ist eine Grenzstadt an der Südspitze der malaiischen Halbinsel, die durch eine Verbindungsstraße mit Singapur verbunden ist. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste der Straße von Johor und umfasst sowohl moderne Hochhausviertel als auch ältere Wohngebiete mit niedrigeren Gebäuden.
Das Gebiet entwickelte sich aus einem Fischerdorf namens Tanjung Puteri, nachdem Temenggong Daeng Ibrahim es 1855 zur Siedlung ausbaute. Die Lage an der Meerenge machte den Ort zu einem Handelshafen und später zu einem wichtigen Grenzübergang.
Die Sultan Abu Bakar Moschee verbindet viktorianische und maurische Elemente und steht als sichtbares Zeichen der kulturellen Verbindungen zwischen Europa und der islamischen Welt. Besucher bemerken die weißen Minarette und Kuppeln, die sich über einem grünen Hügel erheben und den Blick auf die Meerenge lenken.
Die meisten Besucher erreichen die Stadt über den Damm, der sowohl Straßen- als auch Schienenverkehr zwischen Malaysia und Singapur ermöglicht. Wartezeiten an der Grenze können je nach Tageszeit und Wochentag länger ausfallen, daher lohnt sich eine frühzeitige Ankunft.
Das Klima bleibt das ganze Jahr über nahezu gleich, mit Temperaturen zwischen etwa 26 und 28 Grad Celsius. Diese Beständigkeit macht Kleidung und Reiseplanung einfacher, da man sich nicht auf wechselnde Jahreszeiten einstellen muss.
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