Ipoh, Hauptstadt in Perak, Malaysia
Ipoh ist die Hauptstadt des Bundesstaates Perak in Malaysia und erstreckt sich entlang des Kinta-Flusses zwischen Kalksteinhügeln. Die Höhlen in den Hügeln rund um die Stadt beherbergen buddhistische Tempel und Schreine mit farbigen Wandmalereien.
Britische Bergleute gründeten die Stadt 1880, nachdem in den Flüssen reiche Zinnvorkommen entdeckt worden waren. Die Zinnminen brachten in den frühen 1900er Jahren chinesische und malaiische Arbeiter hierher, was den Ort zu einem der reichsten in Südostasien machte.
Viele Einwohner trinken noch immer den berühmten weißen Kaffee, der durch langsames Rösten der Bohnen in Palmölmargarine seine milde Note erhält. Die britische Kolonialarchitektur steht direkt neben chinesischen Geschäftshäusern und prägt das Stadtbild bis heute.
Reisende erreichen die Stadt über die Autobahn von Kuala Lumpur in etwa zwei Stunden oder mit dem Zug vom Hauptbahnhof. Der Flughafen Sultan Azlan Shah bietet regionale Verbindungen für diejenigen, die schneller ankommen möchten.
Der Stadtkern bewahrt noch mehr als 300 Gebäude aus der Kolonialzeit, die um 1910 während des Zinnbooms gebaut wurden. An manchen Straßenecken stehen alte Straßenschilder mit britischen Bezeichnungen neben den aktuellen malaiischen Namen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.