Sibu, Flusshafen in Sarawak, Malaysia
Sibu liegt am Zusammenfluss des Rajang und Igan in Sarawak und zieht sich entlang beider Ufer über mehrere Kilometer. Die Straßen verlaufen parallel zum Fluss und münden in Anlegestellen, an denen täglich Boote anlegen und ablegen.
Ein Fort entstand hier 1862 unter der Verwaltung von James Brooke und zog chinesische Händler an, die in seiner Nähe Läden eröffneten. Die Holzwirtschaft prägte ab dem frühen 20. Jahrhundert das Wachstum der Stadt und führte zum Bau vieler Lagerhäuser am Fluss.
Die große Uhr am Rathausturm steht seit Jahrzehnten im Zentrum und ist ein Treffpunkt für Bewohner, die sich unter dem Zifferblatt verabreden. An den Ufern treffen sich Fischer am frühen Morgen, während in den Straßen dahinter Kaffeeröster und Nudelköche ihre Stände aufbauen.
Der Flughafen verbindet die Stadt mit anderen Teilen Malaysias und liegt etwa eine halbe Stunde Fahrt vom Zentrum entfernt. Boote verkehren regelmäßig zu kleineren Orten flussaufwärts und sind oft die einzige Verbindung in abgelegene Gebiete.
Mehrere schwimmende Anlegestellen bewegen sich mit dem Pegel des Flusses und bleiben auch bei Hochwasser zugänglich. Holzfäller bringen ihre Stämme noch immer flussabwärts in langen Flößen, die tagelang unterwegs sein können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.