Batu-Höhlen, Hindu-Tempelkomplex in Kalksteinhöhlen nahe Kuala Lumpur, Malaysia
Batu Caves ist ein hinduistischer Tempelkomplex in Kalksteinhöhlen in der Nähe von Kuala Lumpur in Malaysia. Das Höhlensystem umfasst mehrere Kammern, die Höhen von 100 Metern erreichen, mit natürlichen Formationen, die über 400 Millionen Jahre geformt wurden.
Chinesische Siedler bauten in den 1860er Jahren Guano in diesen Höhlen ab, bis der amerikanische Naturforscher William Hornaday den Ort 1878 dokumentierte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen hinduistischen Heiligtum für die tamilische Gemeinschaft in der Region.
Die Höhlen dienen als zentraler Ort für das jährliche Thaipusam-Fest, bei dem tamilische Gläubige Kavadi-Lasten tragen, während sie die 272 Betonstufen hinaufsteigen. Die Pilger zeigen dabei ihre Hingabe durch rituelle Praktiken, die Besucher während dieser Zeit direkt beobachten können.
Der Komplex ist täglich von 7:00 bis 19:00 Uhr geöffnet und mit dem KTM-Komuter-Zug von der Kuala Lumpur Central Station aus direkt erreichbar. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, da es sich um einen aktiven religiösen Ort handelt.
Eine 43 Meter hohe, goldfarben bemalte Statue von Lord Murugan steht am Eingang und markiert die größte Darstellung dieser hinduistischen Gottheit außerhalb Indiens. Die Statue wurde in Indien in drei Jahren handgefertigt und dann in Teilen nach Malaysia transportiert und vor Ort zusammengesetzt.
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