Kenyir-See, Künstlicher Stausee in Hulu Terengganu, Malaysia
Der Kenyir-See ist ein künstlicher Stausee im Bezirk Hulu Terengganu in Malaysia, der durch den Bau eines Damms in den 1980er-Jahren entstand. Die Wasserfläche erstreckt sich über etwa 369 Quadratkilometer und umfasst mehr als dreihundert kleine Inseln, während die tiefsten Stellen fast 145 Meter erreichen.
Der Kenyir-Damm wurde 1985 fertiggestellt, um Strom zu erzeugen und Überschwemmungen in der Region Terengganu zu verhindern. Der Bau verwandelte bewaldete Täler und Flussufer in einen See und schuf eine neue Landschaft aus Wasser und Inseln.
Der Name leitet sich vom Kenyir-Fluss ab, der einst durch das Tal floss, bevor der Damm entstand. Einheimische Angler nutzen bis heute traditionelle Techniken, um Fische aus den flachen Buchten und zwischen den Baumstümpfen zu holen, die noch im Wasser stehen.
Der Zugang zum See erfolgt über Bootsverleihstellen an mehreren Anlegestellen, die entlang des Ufers verteilt sind. In den Monaten mit niedrigem Wasserstand sind mehr Uferbereiche sichtbar, was das Erkunden der Buchten und das Angeln erleichtert.
Unter der Wasseroberfläche stehen noch Bäume aus der Zeit vor der Flutung, deren Stämme und Äste Algen anziehen. Diese versunkenen Strukturen schaffen Lebensräume, in denen sich Fische sammeln und brüten, sodass manche Angler gezielt danach suchen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.