Ostmalaysia, Territorium im nördlichen Borneo, Malaysia
Ostmalaysia ist ein Gebiet im nördlichen Teil der Insel Borneo, das zwei Bundesstaaten und ein Bundesterritorium umfasst und sich auf etwa 200.000 Quadratkilometer erstreckt. Die Landschaft reicht vom Regenwald im Inneren bis zu Küstenebenen, die von zahlreichen Flüssen durchzogen werden.
Die Gebiete standen unter britischer Kontrolle bis zur Vereinigung mit Westmalaysia und Singapur im Jahr 1963, wobei sich jedes Gebiet in einem eigenen Tempo entwickelte. Die Verwaltung verlagerte sich von lokalen Herrschern und Kolonialbeamten zu den gewählten Regierungen der beiden Bundesstaaten.
Die örtlichen Gemeinden verwenden weiterhin Namen und Ortsbezeichnungen in indigenen Sprachen wie Kadazandusun und Iban, die sich in der Beschilderung und im Gespräch mit den Bewohnern zeigen. Viele Ortschaften pflegen traditionelle Langhäuser, die man entlang der Flüsse besuchen kann und wo die Menschen nach wie vor gemeinsam wohnen und ihre Handwerkskünste ausüben.
Die wichtigsten Städte sind per Flugzeug oder über die Hauptstraße zu erreichen, während kleinere Orte im Landesinneren oft nur mit dem Boot oder auf unbefestigten Wegen erreichbar sind. Reisende sollten ausreichend Zeit für die Fortbewegung einplanen, da die Entfernungen groß sind und die Verbindungen oft über mehrere Stationen führen.
Die Gunung Mulu Höhlen im Norden enthalten eine der größten unterirdischen Kammern der Welt, die sogenannte Sarawak Chamber, die bequem mehrere Großraumflugzeuge aufnehmen könnte. In der Deer Cave verlassen Millionen von Fledermäusen jeden Abend die Höhle, ein natürliches Schauspiel, das Besucher aus nächster Nähe beobachten können.
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