Batu Gajah, Siedlung in Malaysia
Batu Gajah ist ein kleiner Ort im Bezirk Kinta in Perak, Malaysia, unweit des Flusses Kinta gelegen. Die Stadt zeigt koloniale Architektur mit alten Geschäftshäusern und einem Bahnhof aus der Ära, in der Zinn abgebaut wurde und gehandelt wurde.
Batu Gajah war im 19. Jahrhundert ein ruhiges Dorf, das sich während der britischen Herrschaft und des Zinnbergbaus zu einer belebten Stadt entwickelte. Die Ankunft chinesischer Bergleute und europäischer Verwalter veränderte die Bevölkerung und Landschaft erheblich.
Der Name Batu Gajah bedeutet "Elefantenstein" in der Malay-Sprache und stammt von großen Kalksteinfelsen, die wie Elefanten geformt sind. Die lokale Bevölkerung setzt sich hauptsächlich aus chinesischen Nachkommen zusammen, die während der Zinnabbauzeit herkamen, sowie aus Malaien und Indern, was die Stadt zu einem Ort mit gemischten Sprachen, Traditionen und Speisen macht.
Die Stadt ist durch einen modernen Bahnhof, der 1893 eröffnet wurde, leicht zugänglich und bietet Zugverbindungen zu anderen Städten wie Kuala Lumpur. Die Gegend um die Kalksteinhügel ist warm und feucht das ganze Jahr über, daher ist bequeme Kleidung und ausreichend Wasser ratsam.
Kellie's Castle ist eine unvollendete schottische Villa aus den 1910er Jahren, die von dem Plantagenbesitzer William Kellie Smith erbaut wurde und nach seinem Tod 1926 stehen gelassen wurde. Das verfallende Schloss mit seinen Mauern und fehlenden Abschnitten fasziniert Besucher, die sich sein geplantes Leben und seinen unerwarteten Niedergang vorstellen.
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