Batu Gajah, Siedlung in Malaysia
Batu Gajah ist eine kleine Stadt im Distrikt Kinta, im malaysischen Bundesstaat Perak, die am Ufer des Kinta-Flusses liegt. Im Stadtzentrum stehen noch immer alte Ladenhäuser aus der Kolonialzeit sowie ein historischer Bahnhof, der die einstige Bedeutung der Stadt als Handels- und Bergbauzentrum erkennen lässt.
Batu Gajah wuchs im 19. Jahrhundert unter britischer Kolonialverwaltung rasch, als Zinnminen im Kinta-Tal chinesische Arbeiter und europäische Händler anzogen. Die Briten machten es zum Verwaltungssitz des Distrikts Kinta, was dem Ort eine besondere politische Rolle gab, die über das reine Bergwesen hinausging.
Batu Gajah bedeutet auf Malaiisch so viel wie 'Elefantenfels' und bezieht sich auf die großen Kalksteinfelsen in der Umgebung, die an Elefanten erinnern sollen. In den Straßen der Stadt mischen sich chinesische Ladenhäuser, malaiische Küche und tamilische Tempel auf engstem Raum miteinander.
Der Bahnhof der Stadt bietet direkte Zugverbindungen in Richtung Kuala Lumpur sowie in andere Städte des Westens der Halbinsel. Da das Klima ganzjährig heiß und feucht ist, empfiehlt es sich, leichte Kleidung zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen, besonders wenn man die umliegenden Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden möchte.
Kellie's Castle, eine unvollendete Villa außerhalb der Stadt, wurde in den 1910er Jahren von einem schottischen Plantagenbesitzer namens William Kellie Smith begonnen und nach seinem plötzlichen Tod im Jahr 1926 nie fertiggestellt. Auf dem Gelände soll sich auch ein kleiner Hindu-Tempel befinden, den Kellie Smith angeblich für seine indischen Arbeiter bauen ließ, als Dank für die Geburt seines Sohnes.
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