Perhentian-Inseln, Inselgruppe in Terengganu, Malaysia.
Die Perhentian-Inseln bilden eine Gruppe von neun Inseln im Südchinesischen Meer, wobei Perhentian Besar und Perhentian Kecil die größten sind. Weiße Sandstrände wechseln sich mit felsigen Landzungen ab, dahinter erstreckt sich dichter Regenwald bis zu den niedrigen Hügelkämmen im Inselinneren.
Händler auf dem Weg zwischen Bangkok und Malaysia nutzten diese Inseln jahrhundertelang als Rastplatz bei stürmischer See. Im Jahr 1994 wurden sie als geschütztes Meeresreservat ausgewiesen, wodurch kommerzielle Fischerei und Entwicklung streng reguliert wurden.
Der Name bedeutet im Malaiischen "Ankerplatz", ein Hinweis darauf, dass Reisende früher hier Schutz vor Monsunwinden suchten. Fischer aus den umliegenden Dörfern legen heute noch ihre Boote an den flachen Buchten an und verkaufen frischen Fang am Morgen direkt am Strand.
Schnellboote fahren mehrmals täglich vom Pier in Kuala Besut ab, die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Es gibt keine asphaltierten Straßen, deshalb bewegt man sich zu Fuß oder per Boot zwischen den Stränden.
Grüne Meeresschildkröten und Echte Karettschildkröten nisten regelmäßig an mehreren Stränden, eine Aufzuchtstation betreut die geschlüpften Jungtiere. Besucher können nachts während der Nistzeit die Schildkröten am Ufer beobachten, wenn sie an Land kommen.
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