Penang Islamic Museum, Historisches Museum in George Town, Malaysia
Das Penang Islamic Museum befindet sich in einer restaurierten Villa aus dem 19. Jahrhundert und präsentiert Objekte zur islamischen Geschichte der Region. Die Ausstellung umfasst antike Gegenstände, Schiffe und Handelsrouten sowie persönliche Besitztümer, die das Leben früherer Bewohner zeigen.
Die Villa wurde 1860 für Syed Mohamad Al-Attas erbaut, einen Pfefferhändler aus Aceh, der zwischen Aceh und Penang Handel trieb und Aceh während seines Widerstands gegen die Niederländer im 19. Jahrhundert mit Waffen versorgte. Sein Sohn lebte später dort und richtete Feiern zum islamischen Neujahr aus. Der Stadtrat von Penang erwarb das Gebäude 1993 für das Syed-Al-Attas-Kulturerbeprojekt, und die Restaurierung von 1996 wurde 1999 mit dem Preis für das beste Projekt ausgezeichnet.
Das Museum zeigt, wie islamische Tradition in Penang gelebt wird und wie die Beziehungen zwischen Handel und Religion die Stadt geprägt haben. Man sieht dies in den ausgestellten Objekten und darin, wie der Raum selbst als Ort der Vermittlung dieser Geschichte funktioniert.
Das Museum ist von Samstag bis Donnerstag von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet und freitags geschlossen. Es liegt in George Town, der Hauptstadt des Bundesstaates Penang, im einstigen Anwesen von Syed Al-Attas. Der Eintritt kostet 3 Ringgit für Erwachsene.
Die Villa heißt auch Syed-Muhammad-Al-Attas-Herrenhaus, nach dem acehnesischen Pfefferkaufmann, der dort lebte. Er handelte zwischen Aceh und Penang und versorgte die Bevölkerung Acehs im 19. Jahrhundert während ihres Widerstands gegen die Niederländer mit Waffen. Bevor das Haus Museum wurde, fanden dort die Feiern zum islamischen Neujahr am 1. Muharram statt, an denen religiöse, gesellschaftliche und politische Persönlichkeiten sowie Kaufleute Penangs teilnahmen.
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