Andorra la Vella, Hauptstadt in den Pyrenäen, Andorra
Andorra la Vella ist die Hauptstadt des Fürstentums Andorra in den östlichen Pyrenäen und liegt dort, wo zwei Gebirgsbäche zum Gran Valira zusammenfließen. Die Stadt erstreckt sich entlang des engen Tals auf einer Höhe von 1023 Metern, umgeben von bewaldeten Hängen und felsigen Gipfeln, die das Stadtbild prägen.
Die Siedlung entstand im achten Jahrhundert, als Karl der Große sie als Teil der Marca Hispanica gegen die maurische Expansion gründete. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sie sich zum politischen Zentrum des Pyrenäentals und erhielt ihre heutige Bedeutung als Regierungssitz.
Die Steinhäuser in der Altstadt bewahren die traditionelle Bauweise mit massiven Steinmauern und Schieferdächern, die heute Läden und Wohnungen behergen. An Wochenenden spazieren Familien entlang der Fußgängerzone, wo lokale Geschäfte katalanische Spezialitäten neben moderner Mode anbieten und das Einkaufen zum gesellschaftlichen Ereignis wird.
Direkte Busverbindungen zu den Flughäfen Barcelona und Toulouse machen die Anreise das ganze Jahr über einfach, wobei die Fahrt etwa drei bis vier Stunden dauert. Die Straßen in der Altstadt steigen teilweise steil an, daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert, besonders bei Regen oder Schnee im Winter.
Der Consell General tagt unter der gemeinsamen Herrschaft zweier Kofürsten: des französischen Staatspräsidenten und des Bischofs von Urgell. Diese mittelalterliche Doppelherrschaft besteht seit über 700 Jahren und macht das Parlament zu einer der ältesten institutionellen Formen Europas.
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