Grau Sea, Meeresgebiet im westlichen Südamerika, Peru.
Das Mar de Grau ist ein Meeresgebiet an der Westküste Südamerikas in Peru, das sich über die gesamte peruanische Küstenlinie erstreckt und bis zu 370 Kilometer (200 Seemeilen) in den Pazifischen Ozean hineinreicht. Das Wasser zeigt je nach Abschnitt unterschiedliche Temperaturen und Farbtöne, von kühlem Grün im Süden bis zu wärmerem Blau im Norden.
Peru legte diese Seegrenze offiziell fest im Jahr 1984, um die maritime Hoheit über Gewässer zu klären, die jahrhundertelang für Fischerei und Handel genutzt wurden. Die Benennung sollte an militärische Auseinandersetzungen im neunzehnten Jahrhundert erinnern, bei denen die peruanische Marine ihre Küstenrouten verteidigte.
Der Name ehrt einen peruanischen Marinekommandanten, dessen Verteidigung dieser Küste im neunzehnten Jahrhundert noch heute im nationalen Gedächtnis präsent ist. Fischer verwenden Methoden und Begriffe, die seit Generationen weitergegeben werden und eng mit dem Rhythmus der Strömungen verknüpft sind.
Die sichtbarsten Teile dieser Gewässer liegen entlang der gesamten peruanischen Küste, von Tumbes im Norden bis Tacna im Süden, und können von jedem Strand oder Hafen aus beobachtet werden. Die Wassertemperatur variiert stark entlang der Küste, daher sollte man sich je nach Standort auf unterschiedliche Bedingungen einstellen.
Die Kreuzung von warmem tropischem Wasser aus dem Norden und dem kalten Humboldtstrom aus dem Süden schafft vier klar abgegrenzte Meereszonen mit jeweils eigener Fauna und Wasserfarbe. Diese Teilung ist an manchen Küstenabschnitten sogar mit bloßem Auge erkennbar, wo sich die verschiedenen Wassermassen treffen.
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