Peru, Südamerikanische Nation in Lima, Peru.
Peru ist ein südamerikanisches Land an der Pazifikküste, das sich von Stränden und Wüsten im Westen über die Andenkordillere bis zum Amazonasbecken im Osten erstreckt. Das Staatsgebiet umfasst Gebirgsgipfel über 6000 Meter Höhe, Küstentäler mit antiken Ruinen sowie ausgedehnte Regenwaldgebiete mit verzweigten Flusssystemen.
Francisco Pizarro führte 1532 die spanische Eroberung des Inkareiches an und begründete die Kolonialherrschaft, die bis zur Unabhängigkeitserklärung unter José de San Martín im Jahr 1821 andauerte. Die Republik durchlief im 19. und 20. Jahrhundert politische Umbrüche, Grenzkriege mit Nachbarstaaten und wirtschaftliche Veränderungen durch den Rohstoffabbau.
Quechua- und Aymara-Sprachen werden neben Spanisch gesprochen und zeugen vom Erbe der andinen Bevölkerungsgruppen, die in den Hochlandgemeinden ihre Textilkunst, musikalischen Traditionen und landwirtschaftlichen Praktiken fortführen. Die traditionellen Feste verbinden vorkoloniale Bräuche mit katholischen Feiertagen und prägen das Leben vor Ort das ganze Jahr über.
Der Sol dient als Landeswährung, während der Überlandverkehr hauptsächlich mit Bussen auf Straßen stattfindet, die verschiedene Klimazonen durchqueren. Inlandsflüge verbinden die größeren Städte über weite Entfernungen hinweg und ermöglichen die Überwindung der geografischen Barrieren.
Das Staatsgebiet beherbergt 84 von 117 weltweiten ökologischen Zonen und bietet Lebensraum für endemische Arten wie den Andenkondor und das Vikunja in Höhenlagen über 4000 Metern. Die Nazca-Linien im Süden zeigen großflächige Erdzeichnungen aus präkolumbischer Zeit, deren Zweck bis heute Gegenstand der Forschung bleibt.
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