Nationalpark Manu, Naturschutzgebiet im Südosten Perus.
Der Manu-Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet im Südosten Perus, das sich von den Anden bis ins Tiefland des Amazonas erstreckt. Er umfasst Nebelwälder an Berghängen, dichte Regenwälder im Flachland und offene Graslandschaften in Hochlagen, wobei jede Zone eigene Pflanzen- und Tiergemeinschaften beherbergt.
Die peruanische Regierung richtete dieses Schutzgebiet 1973 ein, um die tropischen Regenwälder und ihre Artenvielfalt zu bewahren. Wenige Jahre später wurde es zum Weltnaturerbe ernannt und zog dadurch internationale Aufmerksamkeit auf seine ökologische Bedeutung.
Der Name stammt aus der Sprache der Machiguenga, die früher diese Wälder durchstreiften und heute noch entlang der Randzonen leben. Besucher können in einigen Zonen den Kontakt zwischen modernen Reisenden und Gemeinschaften erleben, die weiterhin ihr Wissen über Heilpflanzen und Jagdtechniken bewahren.
Wer hierher reisen möchte, muss sich bei einem zugelassenen Reiseveranstalter anmelden, da der Zugang nur in Begleitung von Führern erlaubt ist. Die meisten Touren dauern mehrere Tage und umfassen Bootsfahrten, Wanderungen und Übernachtungen in einfachen Unterkünften mitten im Wald.
Forschungsstationen im Gebiet beobachten täglich Vögel, Insekten und Säugetiere, wobei immer wieder Arten entdeckt werden, die der Wissenschaft noch unbekannt sind. Besucher können Biologen bei der Feldarbeit begegnen und erleben, wie neue Erkenntnisse direkt vor Ort gesammelt werden.
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