Mameria, Archäologische Stätte in Madre de Dios, Peru.
Mameria ist eine archäologische Stätte im Hochland-Dschungel nordöstlich des Paucartambo-Gebirgszugs in Peru mit verteilten Steinstrukturen aus vorspanischer Zeit. Die Ruinen zeigen Überreste von Inkabauten, die sich über das schwer zugängliche Terrain erstrecken.
Die Strukturen stammen aus der Zeit der Inkaherrschaft und dienten ursprünglich als Coca-Plantagen für die Versorgung von Bergkommunen vor der spanischen Eroberung. Die Nutzung endete mit der kolonialen Umgestaltung der Wirtschaft in dieser Region.
Der Name Mameria stammt von den Machiguenga, die sich hier ab den 1960er Jahren ansiedelten und das Wort "Mameria" verwendeten, das in ihrer Sprache "es gibt keine" bedeutet. Die lokale Bevölkerung nutzt das Gebiet heute als Siedlung und arbeitet mit Archäologen zusammen, um die alten Strukturen zu verstehen.
Ein Besuch erfordert umfangreiche Vorbereitung, da der Standort in abgelegenem Dschungelgebiet auf großer Höhe ohne etablierte Infrastruktur liegt. Besucher sollten sachkundige Anleiter engagieren und robuste Ausrüstung mitbringen, um die Herausforderungen des Zugangs und des Geländes zu bewältigen.
Französisch-peruanische Forscher führten 1980 die erste dokumentierte Helikopterexpedition zur Stätte durch, was das archäologische Interesse weckte. Diese frühe Erkundung machte den Ort einer breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft bekannt.
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