Ollantaytambo, Archäologische Stätte im Heiligen Tal, Peru
Ollantaytambo ist eine befestigte Siedlung und ein Zeremonialzentrum in einem hohen Andental mit großen Stein-Terrassen, Tempeln und Wohngebäuden. Die Konstruktionen nutzen riesige Granitblöcke, die ohne Mörtel zusammengefügt sind, und das Gelände hat mehrere Ebenen, die den Berg hinaufführen.
Die Stätte wurde im 15. Jahrhundert unter Kaiser Pachacuti als königliches Anwesen und Militärbasis entwickelt, wobei der Inka-Staat seine Macht in der Region festigte. Später diente der Ort den lokalen Bevölkerungen als administrative und religiöse Zentrum.
Das Tal rund um die Stätte war für die Inka ein wichtiger Ort der Verbindung zwischen den Bergen und den bewohnten Ebenen. Die Terrassen und Wege zeigen, wie die Menschen hier ihre Landschaft organisierten und nutzten.
Das Gelände ist am besten zu Fuß erkundet, da es aus mehreren Ebenen besteht, die über alte Treppen und Wege verbunden sind. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen und sich Zeit nehmen, die verschiedenen Bereiche langsam zu durchqueren.
An der Stätte lassen sich die Bautechniken der Inka sichtbar studieren, da mehrere Strukturen unvollständig sind und Arbeitsschritte zeigen. Einige Steinblöcke liegen noch an Orten, die zeigen, wie Bauherren Materialien von ferner gelegenen Steinbrüchen transportierten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
