Choquequilla, Präinkaische archäologische Stätte im Heiligen Tal, Peru.
Choquequilla ist eine archäologische Stätte in der Heiligen Täler mit einer Höhlenstruktur, deren Wände präzise geometrische Schnitte und ein umgekehrtes V-förmiges Dach zeigen. Die Struktur besteht aus Blaustein mit kristallinen Eigenschaften, die sich deutlich von den umgebenden Sandsteinformationen unterscheidet.
Die Stätte wurde vor der Inka-Zivilisation erbaut und erfuhr während der Inka-Periode Veränderungen. Die spanische Kolonialisierung im 16. Jahrhundert führte dann zu teilweiser Zerstörung.
Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet 'alt', was die lokale Bevölkerung als Zeichen der Vergangenheit nutzte. Besucher können heute sehen, wie die Struktur in der Landschaft sitzt und wie sie von Einheimischen behandelt wird.
Die Stätte liegt zwischen Ollantaytambo und Urubamba und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pachar und dann etwa 45 Minuten Fußweg erreichbar. Der Weg folgt einem Pfad, der relativ einfach zu gehen ist, aber festes Schuhwerk ist notwendig.
Die Decke des Höhleneingangs ist genau auf astronomische Punkte am Himmel ausgerichtet, was auf ein tiefes Verständnis der Himmelsbewegungen hinweist. Dieses Merkmal ist bei anderen Strukturen in der Region nicht häufig anzutreffen.
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