Ancasmarca, Berggipfel in der Region Cusco, Peru
Ancasmarca ist ein 5.198 Meter hoher Berg in der Urubamba-Kette der Anden, im Distrikt und in der Provinz Calca, Region Cusco, nördlich des Vilcanota-Flusses. Seine unteren und mittleren Hänge sind von dicht stehenden senkrechten Graten und Rinnen durchzogen, die vom Gipfel herabziehen; auf dem oberen Grat liegen Schnee und helles Gestein. Er liegt nordöstlich von Huamanchoque, südöstlich von Canchacanchajasa, südlich von Sahuasiray und südwestlich von Ccerayoc und Condorhuachana.
Um 1575 hielt der Spanier Cristóbal de Molina die Erzählung in seiner Relación de las fábulas y ritos de los Incas fest: Ein Hirt, der seine Lamas befragt hatte, sah eine große Flut voraus und flüchtete mit seinen sechs Kindern auf den Hügel Ancasmarca, der sich hob, während das Wasser stieg; als es zurückwich, besiedelten seine Kinder die Region neu. Molina deutete dies als Beweis, dass die Anden die biblische Sintflut erlebt hätten.
Der Name Ancasmarca stammt aus dem Quechua und lässt sich zweifach lesen: anqas (blau) oder anca (Adler), verbunden mit marka (Dorf), also „blaues Dorf“ oder „Dorf, in dem Adler leben“. Der Berg heißt auch Pitusiray oder Sallcasa. 1575 hielt Cristóbal de Molina die Sintfluterzählung des Hirten in seiner Relación de las fábulas y ritos de los Incas fest.
Der Ancasmarca liegt im Distrikt Calca, Provinz Calca, nördlich des Río Vilcanota und wird von der Region Cusco aus erreicht; der Gipfel liegt auf 5.198 m, daher Höhenkrankheit einplanen und alle Vorräte selbst mitführen. Markierte Wege oder Einrichtungen sind nicht belegt, Orientierung und Zeitplanung bleiben eigene Aufgabe.
Um 1575 notierte Cristóbal de Molina, ein von seinen Lamas gewarnter Hirte habe mit seinen sechs Kindern auf diesem Gipfel die große Flut überlebt; diese Kinder besiedelten danach die Region neu, und Molina deutete dies als Beweis für Noahs Flut in den Anden.
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