Chaquicocha, Berggipfel in der Region Cusco, Peru.
Chaquicocha ist ein Berggipfel in der Urubamba-Bergkette, der sich zwischen den Gipfeln Huamanchoque und Chicon in der Cusco-Region erhebt. Der Berg hat eine trapezförmige Struktur mit steilen Hängen und ist Teil eines weiteren Gebirgssystems, das mehrere benachbarte Gipfel verbindet.
Der Berg war seit prähistorischen Zeiten ein wichtiger Orientierungspunkt und war eng mit der Entwicklung des Inkareiches verbunden. Er diente als geografische Markierung entlang antiker Wanderrouten, die verschiedene archäologische Stätten in der Cusco-Region miteinander verbanden.
Der Name des Berges setzt sich aus zwei Quechua-Wörtern zusammen: ch'aki für trocken und qucha für See, was das indigene sprachliche Erbe der Region widerspiegelt. Die lokale Bevölkerung kennt diesen Ort als Teil ihrer traditionellen Geografie und Geschichten, die über Generationen weitergegeben werden.
Die Tour erfordert professionelle Bergführer und spezielle Ausrüstung für das Hochgebirgsklima, da die Höhe und die Witterungsbedingungen anspruchsvoll sind. Besucher sollten mehrere Tage für Akklimatisierung einplanen, besonders wenn sie aus niedrigeren Lagen anreisen.
Nahe dem Gipfel liegt ein kleiner See, der von einheimischen Queñua-Bäumen umgeben ist, die in dieser extremen Höhe sehr selten vorkommen. Diese Bäume sind an die rauen Bedingungen angepasst und verdienen besondere Aufmerksamkeit bei Besuchen in dieser höchsten Zone.
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