Huchuy Qosqo, Archäologische Stätte im Heiligen Tal, Peru
Huchuy Qosqo ist ein archäologisches Gelände in 3.650 Metern Höhe mit Steinstrukturen, die sich über mehrere Terrassen verteilen und rechteckige zeremonielle Räume sowie Anbauterrassen umfassen. Die Anlage zeigt ein durchdachtes Wassersystem und verschiedene Plattformen, die unterschiedliche Funktionen erfüllten.
Der Kaiser Viracocha gründete diesen königlichen Landsitz um 1420, wobei der Ort als Zuflucht während des Chancha-Aufstands diente, während sein Sohn Pachacuti die Situation handhabte. Diese frühe Phase prägte die Bedeutung des Ortes als strategischen Rückzugsort für die herrschende Familie.
Der Ort war ein königliches Anwesen mit sozialen Rollen, die durch das Mit'a-System geprägt waren, wobei Menschen Arbeit leisteten statt Steuern zu zahlen. Die Art, wie die Terrassen angelegt wurden, zeigt, wie eng Leben und Landnutzung hier miteinander verflochten waren.
Der Ort ist über einen mäßig anspruchsvollen Wanderweg vom Dorf Lamay erreichbar oder über eine zweistündige Autofahrt von Cusco über die Tambomachay-Straße. Besucher sollten auf die Höhe vorbereitet sein und bequeme Wanderschuhe mitbringen, da die Wege uneben und teilweise steil sind.
Das Gelände enthält einen Bewässerungskanal, der sich über eine große Entfernung erstreckt und die fortgeschrittenen Ingenieurfähigkeiten der Inka beim Wassermanagement zeigt. Diese hydraulische Infrastruktur wurde gebaut, um die Feldterrassierungen zu unterstützen und das Hochlandklima auszunutzen.
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