Colcampata, Archäologische Stätte in Cusco, Peru.
Colcampata ist eine archäologische Stätte in Cusco mit steinernen Mauern, Terrassen und Strukturen, die auf erhöhtem Gelände angelegt wurden. Die Überreste zeigen ein komplexes System von Bauwerken, das sich über die Hänge verteilt und von oben die gesamte Stadt überblickt.
Die Stätte entstand im 15. Jahrhundert als Teil der Inka-Expansion in der Region Cusco. Sie wurde als strategischer Ort für die Verwaltung von Ressourcen und die Kontrolle des Territoriums genutzt.
Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet wörtlich "Speicher auf der Höhe", was auf seine ursprüngliche Funktion als Lagerhaus in der Inka-Zeit hinweist. Die Stätten dienten dazu, Getreide und andere Vorräte für die Stadt zu lagern.
Der Ort ist zu Fuß vom San Cristobal Viertel in Cusco erreichbar, wo Markierungen den Weg zu den Ruinen weisen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg steil und oft rutschig sein kann.
Die Steinkonstruktionen zeigen fortgeschrittene Techniken zum Anbau auf steilen Hängen, mit präzise bearbeiteten Blöcken ohne Mörtel. Diese Bauweise ermöglichte es den Inka, auch schwierige Berggelande produktiv zu nutzen.
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