Casa Cabrera, Kolonialmuseum am Plaza de las Nazarenas, Cusco, Peru
Casa Cabrera ist ein Kolonialgebäude auf der Plaza de las Nazarenas in Cusco mit Steinmauern und aufwendig gestalteten Eingängen, die die spanische Architektur des 17. Jahrhunderts zeigen. Im Inneren gibt es einen zentralen Innenhof und verschiedene Räume mit Keramik, Goldgegenständen und Schmuck aus präkolumbianischen Kulturen.
Der Ort war während der Inkazeit das Zentrum Amaru Cata, ein Ort des Wissens und der Gelehrsamkeit, bevor es später als Wohnhaus genutzt wurde. Im Jahr 1649 übernahm Bürgermeister Luis Jerónimo de Cabrera das Gebäude, und die Familie prägte seinen Namen bis heute.
Das Haus trägt den Namen der Familie Cabrera, die es im 17. Jahrhundert bewohnte, und spiegelt die Verschmelzung von spanischen und lokalen Baustilen wider. Besucher können sehen, wie die kolonialen Räume mit vorspanischen Objekten gefüllt sind, die zeigen, wie zwei Kulturen nebeneinander existierten.
Das Gebäude liegt drei Straßenblöcke vom Hauptplatz von Cusco entfernt und ist einfach zu Fuß erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Innenhöfe und Flure über gepflasterte Oberflächen und einige Stufen führen.
In den Fluren des Hauses sind ursprüngliche Inka-Mauern sichtbar, die unter der spanischen Konstruktion erhalten blieben. Das Familienwappen der Cabreras ist auf der Fassade eingemeißelt und zeigt die lokale Bedeutung dieser Familie in der Kolonialzeit.
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