Archbishop's Palace of Cusco, Museum in Cusco, Peru
Das Erzbischöfliches Palais von Cusco ist ein ehemaliger Palast mit Wohnräumen, die heute als Museum genutzt werden und koloniale religiöse Kunstwerke beherbergen. Das Gebäude besitzt einen Renaissance-Innenhof mit Steinbögen und verzierten Wandfliesen rund um einen zentralen Brunnen.
Die Struktur entstand ursprünglich als Palast des Inca-Herrschers Inca Roca, wurde aber nach der spanischen Eroberung abgebaut und für die Errichtung einer kolonialen Residenz verwendet. Die Transformation zeigt, wie eindringende Kräfte bestehende Bauwerke umgestalteten und für neue Zwecke nutzten.
Das Palais zeigt religiöse Kunstwerke aus der Kolonialzeit, darunter Gemälde von Künstlern der Cusco-Schule. Die Sammlung bietet Einblick in die künstlerischen Traditionen, die nach der spanischen Ankunft entstanden.
Das Museum befindet sich an der Hatun Rumiyoc Straße und ist leicht zu erreichen, wenn man das historische Zentrum erkundet. Besucher sollten dies vor dem Besuch planmäßig einplanen, da die Öffnungszeiten begrenzt sind und die beste Sichtbarkeit bei Tageslicht vorhanden ist.
An der Außenmauer des Gebäudes befindet sich der Stein der zwölf Winkel, ein Beispiel für die präzise Inkasteinmetzarbeit mit perfekt zusammengesetzten Blöcken. Dieses architektonische Detail zeigt die technische Expertise, die die Spanier nach ihrer Ankunft übernahmen und in ihre neuen Strukturen integrierten.
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