Church of Santa Catalina, Kolonialkirche im Zentrum von Cusco, Peru
Die Kirche und das Kloster Santa Catalina bilden einen Klausurkonvent der Dominikanerinnen, 100 Meter südöstlich der Plaza de Armas von Cusco auf dem Grundstück des inkaischen Acllawasi. Die Kirche hat ein Tonnengewölbe auf Gurtbögen und eine Kuppel über der Hauptkapelle; der Konvent aus Lehmziegeln und Stein umfasst zwei Kreuzgänge, in denen Bischof Manuel de Mollinedo y Angulo um 1678 je einen Brunnen errichten ließ.
Auf dem Gelände stand in der Inka-Zeit der Palast des Acllawasi; nach der Eroberung fiel es an den Lizenziaten Antonio de la Gama. 1603 kaufte Bischof Fernando de Mendoza es für die Dominikanerinnen von Santa Catalina, deren Kloster 1605 öffnete. Die erste Kirche des Architekten Francisco de la Cueva entstand 1610 bis 1612, wurde beim Erdbeben von 1650 zerstört und bis etwa 1669 wieder aufgebaut.
Seit 1975 dient das Kloster auch als Museum mit einer Dauerausstellung von Gemälden der Cusco-Schule. Zu den ersten Novizinnen gehörte Melchora Clara Coya, Urenkelin von Huayna Capac, die trotz der Regeln gegen die Aufnahme von Mestizinnen eintrat. In jedem der beiden Kreuzgänge ließ Bischof Manuel de Mollinedo y Angulo um 1678 einen Brunnen errichten.
Das Kloster liegt rund 100 Meter südöstlich der Plaza de Armas, auf dem Grund des inkischen Acllawasi. Es ist ein Kloster der Dominikanerinnen mit Klausur; zugänglich sind die Kirche und die Sammlung von Gemälden der Cusco-Schule, die beiden Kreuzgänge mit ihren Brunnen von 1678 sind nicht frei begehbar.
Die Klostergebäude bestehen aus Adobe und Stein, nicht aus Stein allein. Um 1678 ließ Bischof Manuel de Mollinedo y Angulo in jedem der beiden Kreuzgänge einen Brunnen errichten; seit 1975 dient die Anlage zudem als Museum mit einer Dauerausstellung von Gemälden der Cusco-Schule.
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