Tambo Machay, Archäologische Stätte in der Provinz Cusco, Peru.
Tambomachay ist eine archäologische Stätte in der Provinz Cusco mit Steinstrukturen, Wasserleitungen und Brunnen, die auf einem Hang in etwa 3.700 Metern Höhe gebaut wurde. Die Anlage nutzt natürliche Bergquellen und leitet das Wasser durch ein Netzwerk von sorgfältig gemeißelten Kanälen, das sich über mehrere Ebenen erstreckt.
Die Inka-Nobilität errichtete diesen religiösen Komplex während ihrer Herrschaft und nutzte sein ausgefeiltes Wassersystem, um nahegelegene archäologische Stätten und zeremonielle Orte zu versorgen. Die Konstruktion zeigt die technischen Kenntnisse der Inka, Wasser über große Entfernungen zu bewegen und zu kontrollieren.
Der Name stammt aus Quechua-Wörtern für "Rastplatz" und "Höhle" und deutet auf die Bedeutung des Ortes für Wasserfeiern in der andinen Religionspraxis hin. Besucher können heute noch sehen, wie das Wasser in sorgfältig gemeißelte Kanäle fließt, die zeigen, wie wichtig Wasser in diesen rituellen Räumen war.
Die Stätte liegt etwa 7 Kilometer nordöstlich des Hauptplatzes von Cusco und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis oder organisierten Touren das ganze Jahr über erreichbar. Besucher sollten mit den unterschiedlichen Höhenlagen rechnen und sich an die dünner werdende Bergluft gewöhnen, bevor sie die steilen Wege erkunden.
Das Wassersystem funktioniert nach über 600 Jahren immer noch, wobei Wasser aus unterirdischen Quellen durch präzise gemeißelte Steinkanäle zu mehreren zeremonellen Brunnen fließt. Dieses funktionierende Erbe zeigt, wie gut die Inka-Ingenieure ihre Wasserwege geplant haben, so dass sie bis heute ohne moderne Wartung bestehen.
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