Plazoleta de San Blas, Kulturerbe-Platz im Stadtteil San Blas, Cusco, Peru
Die Plazoleta de San Blas ist ein gepflasterter Platz im Stadtteil San Blas, umgeben von Lehmziegelgebäuden, Kunstgalerien und Handwerksladen, mit einem zentralen Steinbrunnen in der Mitte. Der Platz liegt auf mehreren Ebenen und wird durch Steintreppen mit benachbarten Straßen verbunden, wodurch eine natürliche Verbindung zu Restaurants, Hotels und Werkstätten entsteht.
Der Platz wurde auf dem Gelände des früheren Inka-Viertels T'oqokachi errichtet, das Gräber von Inka-Herrschern und ein Heiligtum zu Ehren der Gottheit Illapa enthielt. Diese vorspanische Vergangenheit prägt weiterhin das Aussehen und die Struktur des heutigen Stadtviertels.
Die Kunsthandwerker stellen hier täglich ihre Arbeiten aus, während die angrenzende Kirche ein bemerkenswertes Kirchengestühl zeigt, das aus einem einzigen Baumstamm geschnitzt wurde. Dieses Kunstwerk verdeutlicht die handwerkliche Tradition, die in diesem Viertel bis heute lebendig bleibt.
Das Gelände ist steil und wird durch mehrere Treppen zwischen den verschiedenen Ebenen zugänglich gemacht, daher sind feste Schuhe wichtig für das Begehen des Platzes. Die angrenzenden Straßen bieten Parkplätze und verschiedene Einrichtungen, weshalb es sinnvoll ist, früh am Tag zu kommen, um Menschenmassen zu vermeiden.
Die Nordostmauer des Platzes zeigt eine Paqcha, einen steinernen Wasserbrunnen, der an die natürlichen Quellen erinnert, die hier in vorkolumbischer Zeit flossen. Diese wassertechnische Anlage ist ein seltenes Überbleibsel inka-ingenieurtechnischer Praktiken, das oft von Besuchern übersehen wird.
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