Laq'o, Archäologische Stätte nahe Cusco, Peru
Laq'o ist eine archäologische Stätte in den Anden bei Cusco mit Steinstrukturen und Plattformen auf einem Hügel. Die Anlage zeigt Kammern, kanalisierte Wasserwege und Nischen, die direkt in natürliche Felsformationen eingearbeitet sind.
Laq'o wurde wahrscheinlich zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert von den Inka erbaut und diente als Heiligtum für Wasserriten. Die archäologischen Funde deuten darauf hin, dass die Stätte nach der spanischen Eroberung aufgegeben wurde.
Der Name Laq'o stammt aus dem Quechua und bedeutet Höhle oder Ort der Verehrung. Die Stätte zeigt, wie die Inka natürliche Felspools und Wasserstellen als heilige Orte nutzten und in ihre religiösen Praktiken integrierten.
Der Zugang erfolgt mit lokalem Führer oder organisierten Touren von Cusco aus, die einige Stunden dauern. Es gibt kaum Schutz vor Sonne und Regen, daher sind Wasser, Hut und wetterfeste Kleidung sinnvoll.
Die Inka gruben absichtlich ein natürliches Loch in den Felsen tiefer aus und verwandelten es in ein rituelles Wasserbecken mit perfekt geschnittenen Kanälen. Diese Methode, Landschaften in ihre Konstruktionen zu verwandeln, war eine technische und spirituelle Innovation.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.