Inka-Pfad, Historischer Pfad im Heiligen Tal, Peru
Der Inca Trail to Machu Picchu ist ein Wanderweg durch das Bergland im Departamento Cusco in Peru, der über rund 42 Kilometer mehrere archäologische Fundstätten miteinander verbindet. Die Route führt durch verschiedene Vegetationszonen und endet am Eingang zur historischen Stätte von Machu Picchu.
Das Wegenetz entstand im 15. Jahrhundert als Teil eines größeren Systems, das verschiedene Regionen des Inkareichs miteinander verband. Die Strecke diente dem Transport von Gütern und Nachrichten zwischen dem Hochland und den Tälern.
Die Wegabschnitte verlaufen durch Wolkenwälder und an Terrassen vorbei, die einst zur Landwirtschaft in den Bergen dienten. Heute sieht man entlang der Strecke kleine Ruinen und Steinstrukturen, die zu Ruhestätten und Versorgungspunkten für Reisende gehörten.
Die Genehmigungen für den Weg sind auf 500 Personen pro Tag begrenzt, einschließlich Führer und Träger, weshalb eine Buchung mehrere Monate im Voraus empfohlen wird. Die Wanderung dauert in der Regel vier Tage und erfordert eine gute körperliche Kondition für die steilen Anstiege.
Auf über 4.200 Metern Höhe am Dead Woman's Pass wechselt die Landschaft von alpinem Grasland zu dichtem Nebelwald innerhalb weniger Kilometer. Die Temperatur kann am selben Tag zwischen Frost am Morgen und schwüler Wärme im Tal schwanken.
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