Pumamarka, Urubamba, Archäologische Stätte im Urubamba-Tal, Peru
Pumamarka ist eine archäologische Stätte im Urubamba-Tal, die an der Vereinigung zweier Flüsse liegt und durch massive Steinmauern und landwirtschaftliche Terrassen gekennzeichnet ist. Die Anlage erstreckt sich über die Berghänge und zeigt ein durchdachtes Wassermanagement-System mit Kanälen und Bewässerungsstrukturen.
Das Ayamarca-Volk errichtete Pumamarka vor der Ankunft der Inca und integrierte Elemente aus den Kulturen der Hochebene in seine Architektur. Die Stätte spiegelt die Entwicklung von Baupraktiken wider, die in den Anden über Generationen hinweg perfektioniert wurden.
Der Name Pumamarka verbindet Aymara und Quechua und bedeutet Pumadorf, ein Zeichen für die sprachliche Vielfalt alter Andenkulturen. Besucher können diese Namensgebung in den lokalen Führungen erfahren, die die Verbindung zwischen Sprache und Landschaft erklären.
Der Ort ist nach einer mehrstündigen Wanderung vom Distrikt Ollantaytambo erreichbar, für die festes Schuhwerk und Wasser notwendig sind. Geführte Touren bieten den besten Zugang, da lokale Guides den Weg kennen und zusätzliche Informationen zur Stätte vermitteln.
An diesem Ort finden Besucher Hinweise auf alte Kultstätten, wo während geführter Wanderungen noch heute traditionelle Angebote an Pachamama, die Erdmutter, stattfinden. Diese Praktiken zeigen, wie Andenbewohner ihre präkolumbischen Traditionen über Jahrhunderte bewahrt haben.
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