Manu Learning Centre, Forschungszentrum im Manu-Biosphärenreservat, Peru
Das Manu Learning Centre ist eine Forschungseinrichtung innerhalb eines privaten Naturschutzgebiets und umfasst etwa 643 Hektar mit verschiedenen Waldtypen wie Tiefland-Anden-, Vorberge- und Bambuswald. Die Fläche zeigt unterschiedliche Höhenlagen mit verschiedenen Ökosystemen, die nebeneinander liegen.
Die Einrichtung wurde 2002 gegründet und wandelte ein verlassenes Herrenhaus in ein Zentrum für Umweltforschung und Bildung um. Dieser Übergang markierte den Anfang einer neuen Nutzung des Landes für wissenschaftliche und Nachhaltigkeitsziele.
Das Zentrum bietet Bildungsprogramme für lokale Gemeinschaften und internationale Studenten an und unterstützt wissenschaftliche Forschung von Universitäten wie Oxford, Aberdeen und Glasgow. Die Arbeit hier verbindet praktisches Lernen mit dem Schutz der Wälder und ihren Bewohnern.
Besucher erreichen das Zentrum von Cusco aus über eine Straße nach Atalaya und dann mit dem Boot den Alto Madre de Dios-Fluss hinunter. Die Anfahrt dauert mehrere Stunden, daher sollte man sich auf eine längere Reise vorbereiten.
Wissenschaftler hier entdeckten 2017 eine neue Froschart namens Ameerega shihuemoy in dem selektiv genutzten Regenwald. Diese Art wurde in genau dieser Region identifiziert und ist ein Beispiel für die unbekannte Vielfalt, die noch entdeckt wird.
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