Pachatusan, Berggipfel in der Provinz Calca, Peru
Pachatusan ist ein Berggipfel in der Provinz Calca, im peruanischen Andengebiet östlich von Cusco, und gehört zu den markanten Erhebungen der Cordillera Oriental. Von den oberen Hängen aus eröffnet sich ein weiter Blick über das Heilige Tal und die umliegende Hochlandlandschaft.
Pachatusan war für die Inka ein heiliger Ort, der in ihrem kosmologischen Weltbild eine besondere Rolle als Erdstütze spielte. Im Jahr 2009 wurde der Berg offiziell als nationales Kulturerbe Perus anerkannt.
Der Name Pachatusan stammt aus dem Quechua und verbindet die Wörter für Erde und Stütze, was zeigt, wie die einheimische Bevölkerung den Berg als Träger der Welt betrachtete. Heute ist der Gipfel ein Ort, den Wanderer aus der Region mit einem tiefen Respekt besteigen, der von dieser alten Vorstellung geprägt ist.
Der Aufstieg beginnt östlich von Cusco entlang der Straße 3, führt durch das Dorf Sayalla und weiter in Richtung des archäologischen Geländes von Tipon. Die beste Zeit für die Besteigung sind die Trockenmonate, in denen die Wege stabiler und sicherer begehbar sind.
Auf etwa 4.100 Metern Höhe liegt ein kleiner Bergsee, den Kletterer als natürlichen Rastplatz auf dem Weg zum Gipfel nutzen. Viele übernachten dort, um sich an die Höhe zu gewöhnen, bevor sie den letzten Abschnitt des Aufstiegs angehen.
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