Huayna Picchu, Berggipfel nahe Machu Picchu, Peru.
Huayna Picchu ist ein Gipfel in der Region Cusco in Peru, der sich steil über der Ruinenstadt Machu Picchu erhebt und durch alte Steintreppen erschlossen wird. Am höchsten Punkt befindet sich ein Tempelkomplex, der aus behauenen Steinblöcken errichtet wurde und von einer schmalen Plattform aus den Blick über das gesamte Urubambatal freigibt.
Die Inka errichteten die Tempel und Terrassen im 15. Jahrhundert als Teil ihrer religiösen Anlagen. Der Gipfel diente wahrscheinlich als Observatorium und Heiligtum für hochrangige Priester.
Der Name des Gipfels bedeutet in Quechua Junger Berg, eine Bezeichnung, die seine Rolle als Ort religiöser Zeremonien und astronomischer Beobachtungen unterstreicht. Die Inka nutzten die exponierte Lage zur Beobachtung des Sternenhimmels und zur Durchführung von Ritualen.
Der Aufstieg erfordert eine Genehmigung, die im Voraus gebucht werden muss, da nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern pro Tag zugelassen wird. Die Wanderung dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden und verlangt gute körperliche Kondition wegen der steilen und schmalen Stufen.
Die Treppe umfasst an einigen Stellen weniger als 50 Zentimeter Breite und führt direkt am Abgrund entlang. Viele Besucher nutzen die seitlichen Seile, um den schmalen Durchgang zu passieren.
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