Runkuraqay, Archäologischer Rastplatz am Inka-Pfad, Region Cusco, Peru
Runkuraqay ist eine kreisförmige Steinstruktur an einem Rastplatz entlang des Inca Trail auf etwa 4000 Metern Höhe. Die Mauern sind aus sorgfältig behauenen Steinen gefügt und zeigen die typische Inca-Handwerkskunst dieser Zeit.
Während der Inca-Zeit diente dieses Gebäude als wichtiger Kontrollpunkt, wo Boten rasten und Informationen austauschen konnten. Es spielte eine Rolle in dem Netzwerk von Rastplätzen, die die Bergpässe der Region verbanden.
Der Name Runkuraqay stammt aus dem Quechua: runku bedeutet Korb und raqay bedeutet Schuppen, verfallenes Haus oder Ruine. Die Stätte besteht aus zwei konzentrischen, geneigten Mauern, die Kammern und einen Hof umschließen; Archäologen deuten sie als Tambo, einen Rast- und Versorgungsstützpunkt für Inka-Boten, mit Schlafsälen und Stallungen für Tiere.
Der Zugang erfordert eine offizielle Genehmigung für den Inca Trail und einen lizenzierten Guide, der die Wanderung begleitet. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Wetterbedingungen günstiger sind.
Zwei konzentrische, nach innen geneigte Mauern umschließen bei Runkuraqay Kammern und einen Hof; Archäologen deuten dies als Schlafsäle und Tierställe, also als Tambo, in dem Boten und ihre Lamas rasteten. Hiram Bingham III besuchte den Ort im April 1915, Paul Fejos 1940.
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