Temple of the Moon, Archäologische Anlage in Cusco, Peru.
Der Mondtempel ist eine zeremonielle Inkastätte an der Nordseite des Huayna Picchu, 390 m unter dem Gipfel. Er verbindet eine überhängende Höhle mit Mauern aus behauenem Stein, einem hohen Doppelpfostenportal und weiteren Bauten. Im Inneren befinden sich eine stufenförmige Felsritzung, sechs trapezförmige Nischen und ein steinerner Altar vor der Höhle.
Der Tempel des Mondes ist etwa 1500 Jahre alt und wurde 1936 wiederentdeckt. Sein Zweck ist nicht genau bekannt: Vermutet werden ein Königstum, ein Kultort, ein Aussichtsposten, eine Opferstätte oder ein zeremonieller Badekomplex. Der Name wurde, wie bei vielen Stätten in Machu Picchu, willkürlich vergeben.
Der Name wurde willkürlich vergeben, wie bei vielen Stätten in Machu Picchu; eine Vermutung verbindet ihn mit Mondlicht, das in die Höhle fällt. Das Mauerwerk soll die drei Ebenen der Inka-Religion zeigen: Kondor für Hanan Pacha, Puma für Kay Pacha und Schlange für Ukju Pacha. Eine ähnliche Stätte bei Ollantaytambo, Choquequilla („Goldener Mond“), wird ebenfalls Tempel des Mondes genannt.
Die Stätte liegt 390 m unterhalb des Gipfels an der Nordseite des Huayna Picchu und ist vom Hauptweg des Huayna Picchu nahe dem Sattel erreichbar. Dieser untere Weg ist einfacher und sicherer als die ausgesetzte Gipfelroute, bleibt aber gefährlich, mit einem Stahlhandlauf an einigen Stellen. Rechnen Sie mit mindestens 45 Minuten pro Richtung, vom Gipfel aus mit einer Stunde Abstieg und 45 Minuten Aufstieg zurück.
Die Stätte wurde 1936 wiederentdeckt, und ihr Name wurde willkürlich vergeben, wie bei vielen Stätten in Machu Picchu. Manche vermuten, dass der Name vom Mondlicht stammt, das nachts in die Höhle fällt. Der Weg vom Gipfel des Huayna Picchu ist ausgesetzt und rutschig, an einigen Stellen mit einem Stahlhandlaufseil.
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