Intipunku, Zeremonientor in Machu Picchu, Peru.
Intipunku ist eine Trockenmaueranlage der Inka aus unregelmäßigen grauen und beigen Granitblöcken auf einem Grat südöstlich von Machu Picchu, auf 2745 m. Eine hohe Mauer mit rechtwinkliger Ecke und zwei schmalen Öffnungen steht einer freistehenden Mauerwerkssäule und einer niedrigeren Mauer mit kleinen rechteckigen Nischen gegenüber. Vorn liegt eine erhöhte rechteckige Einfassung mit flacher Erdfläche; weiter hinten rahmen zwei Pfeiler eine niedrige Mauer, deren Öffnung ein Seil verschließt, daneben führen rohe Steinstufen hinab.
Das Tor markierte in der Zeit der Inkas den Haupteingang zum Hochland-Heiligtum und war sorgfältig als Kontrollpunkt an diesem kritischen Zugang konzipiert. Wachen hätten hier die Zufahrt zu der heiligen Anlage überwacht und jeden Besucher überprüft.
Der Name stammt aus dem Quechua: inti, Sonne, und punku, Tür. Die Stätte war dem Kult des Sonnengottes Inti gewidmet; da sie auf einem Grat südöstlich von Machu Picchu liegt, fällt die aufgehende Sonne jedes Jahr zur Sommersonnenwende durch das Tor. Heute ist es der letzte Abschnitt des Inka-Trails vor dem Abstieg zur Stadt.
Das Tor liegt weit oben und ist von Machu Picchu aus auf einem Pfad erreichbar, der in mehreren Stunden zu bewältigen ist. Der Weg steigt merklich an und führt über gepflasterte und unbefestigte Streckenabschnitte, die bei Nässe rutschig werden können.
Der Name stammt aus dem Quechua: inti, Sonne, und punku, Tür. Zur Sommersonnenwende fällt das Licht der aufgehenden Sonne durch das Tor; die Anlage liegt auf 2745 m, 290 m über Machu Picchu. Von hier sind der Machu-Picchu-Berg, der Huayna Picchu, der Urubamba-Fluss und der Putukusi zu sehen.
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