Vilcabamba, Archäologische Stätte im peruanischen Amazonasgebiet, Peru.
Vilcabamba, auch Espíritu Pampa genannt, liegt nahe dem Chontabamba-Fluss im Distrikt Echarate, Provinz La Convención, Region Cusco. Seine verfallenen Steinmauern aus grob behauenen graubraunen Steinen, die mit Moos und Farnen bedeckt sind, stehen zwischen Bäumen und dichtem Unterholz. Mehrere Mauern haben dunkle rechteckige Öffnungen, und flache Steinplatten liegen schräg auf dem Boden vor der zentralen Mauer.
Der Ort diente Manco Inca als Refugium nach dem Rückzug aus Cusco im 16. Jahrhundert und blieb für mehrere Jahrzehnte Zentrum des Widerstands gegen die spanischen Eroberer. Forscher identifizierten die Lage erst im 20. Jahrhundert nach jahrhundertelangem Suchen in der Region.
Der Quechua-Name Willkapampa bedeutet „heilige Ebene“; spanische Chronisten schrieben daraus Vilcabamba, und die Ruinen heißen heute Espíritu Pampa, „Ebene der Geister“. Die Einheimischen kannten diesen Namen bereits, bevor Gene Savoy den Ort 1964 identifizierte.
Der Zugang erfordert mehrtägige Wanderungen durch feuchten Dschungel mit Flussdurchquerungen und steilen Anstiegen, daher sind Trekkingausrüstung und körperliche Fitness notwendig. Die meisten Besucher starten ihre Tour in Cusco und organisieren die Reise über spezialisierte Agenturen mit erfahrenen Führern.
Die Stätte blieb nach dem Fall des letzten Inca-Herrschers verlassen und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt, nachdem Historiker jahrzehntelang nach ihr gesucht hatten. Einige Steinblöcke zeigen knollenartige Vorsprünge, die an keinem anderen Ort der Andenregion zu finden sind.
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