Vilcabamba, Archäologische Stätte im peruanischen Amazonasgebiet, Peru.
Vilcabamba liegt tief im Regenwald zwischen zwei Flüssen und umfasst Steinterrassen, Wohnbauten und Zeremonialplätze, die von dichter Vegetation überwachsen sind. Die Ruinen verteilen sich über mehrere Ebenen und zeigen eine Mischung aus Steinmauern und organischen Resten, die im feuchten Klima konserviert wurden.
Der Ort diente Manco Inca als Refugium nach dem Rückzug aus Cusco im 16. Jahrhundert und blieb für mehrere Jahrzehnte Zentrum des Widerstands gegen die spanischen Eroberer. Forscher identifizierten die Lage erst im 20. Jahrhundert nach jahrhundertelangem Suchen in der Region.
Der archäologische Komplex enthält Steinstrukturen mit ungewöhnlichen Vorsprüngen und Bautechniken, die sich von der traditionellen Inka-Architektur unterscheiden.
Der Zugang erfordert mehrtägige Wanderungen durch feuchten Dschungel mit Flussdurchquerungen und steilen Anstiegen, daher sind Trekkingausrüstung und körperliche Fitness notwendig. Die meisten Besucher starten ihre Tour in Cusco und organisieren die Reise über spezialisierte Agenturen mit erfahrenen Führern.
Die Stätte blieb nach dem Fall des letzten Inca-Herrschers verlassen und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt, nachdem Historiker jahrzehntelang nach ihr gesucht hatten. Einige Steinblöcke zeigen knollenartige Vorsprünge, die an keinem anderen Ort der Andenregion zu finden sind.
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