Sayhuite-Monolith, Archäologische Stätte im Distrikt Curahuasi, Peru.
Sayhuite ist ein Steindenkmal mit über 200 Tier- und Geometriefiguren, die in Granit gemeißelt sind und sich auf einem Hügel befinden. Die Schnitzereien bilden ein komplexes System von Kanälen, Becken und Wegen, das die antike Ingenieurskunst widerspiegelt.
Das Denkmal entstand in der Zeit der Inka oder davor und zeigt die Wasserwirtschaftstechnologie, die diese Zivilisationen entwickelt hatten. Während der spanischen Eroberung wurde es verlassen, überlebte aber und bleibt heute ein Zeugnis dieser Epoche.
Der Stein zeigt ein dichtes Netz von Schnitzereien, das Wasser, Landwirtschaft und religiöse Überzeugungen der alten Andenbewohner verbindet. Die Darstellungen erzählen von ihrer Fähigkeit, die hügelige Landschaft für Ernährung und Überleben zu nutzen.
Das Gelände ist rauh und erfordert feste Schuhe und etwas Geduld beim Aufstieg zum Hügel. Besucher sollten früh am Tag kommen, um bei besserer Sicht die Details der Schnitzereien zu studieren.
Unter der Steinoberfläche befindet sich ein verstecktes Netzwerk von Brunnen, Kanälen und Durchgängen, die bis zur benachbarten antiken Stadt führen. Diese unterirdische Struktur war lange Zeit verborgen und wird erst jetzt in ihrer vollen Komplexität erforscht.
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