Santuario Nacional de Ampay, Bergisches Naturschutzgebiet in der Region Apurímac, Peru.
Das Nationalheiligtum Ampay ist ein Schutzgebiet im Hochgebirge der Region Apurímac in Peru, das Bergseen, Grasland und Nebelwälder auf verschiedenen Höhenlagen umfasst. Die Vegetation wechselt je nach Höhe deutlich, von dichtem Wald in den unteren Lagen bis hin zu offenen Almwiesen weiter oben.
Das Schutzgebiet wurde 1987 offiziell eingerichtet, um die Intimpa-Wälder zu schützen, die in den 1930er Jahren zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben wurden. Die lokale Bevölkerung spielte eine wichtige Rolle dabei, diese Anerkennung zu erwirken, da sie den Wald seit Generationen als lebensnotwendige Ressource kannte.
Der Name Ampay stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet so viel wie "umarmen" oder "fassen", was auf die Art hindeutet, wie die Berge die tiefer gelegenen Dörfer umgeben. Wanderer können auf den Wegen beobachten, wie die örtliche Bevölkerung das Land für die Viehzucht und den Anbau von Heilpflanzen nutzt.
Das Wetter auf höheren Lagen kann sich schnell ändern, daher sind warme Kleidung und Regenschutz empfehlenswert, auch wenn der Tag sonnig beginnt. Am besten informiert man sich vor dem Besuch über den aktuellen Zustand der Wege, da einige Abschnitte nach Regen schwer begehbar sein können.
Die Intimpa-Bäume, die hier in größerer Zahl wachsen als irgendwo sonst in der Region, gehören zur Familie der Podocarpaceae und sind damit eine der wenigen Nadelholzarten, die in den tropischen Anden heimisch sind. Diese Bäume können sehr alt werden und wachsen außergewöhnlich langsam, was sie besonders anfällig für Rodung macht.
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